Heute ist in NRW ein stiller Feiertag – Allerheiligen.

Das ist eine gute Gelegenheit zur Ruhe zu kommen. Der November läd dazu ein, sich eine Kerze anzuzünden und in die Stille zu gehen.

Wenn wir den Blick nach innen richten, kommen oft auch Gefühle und Gedanken hoch, die nicht schön sind. Drücken Sie diese Gefühle nicht weg. Lassen Sie sie lieber einmal wirklich hochkommen, weinen Sie, wenn Sie traurig sind, schreien Sie, wenn Sie wütend sind usw. Lassen Sie Ihre Gefühle frei, dann können sie gehen und nagen nicht mehr an Ihnen.

Zur Unterstützung können Sie Ihre Finger halten. Fangen Sie einfach am Daumen an – Ihrem Sorgenfinger. Machen Sie sich alle Sorgen klar, die Sie belasten. Einmal klar gesehen und mit der Realität verglichen, können Sie sie loslassen.

Dann geht es zu Ihrem Angstfinger, dem Zeigefinger. Schauen Sie Ihren Ängsten ins Auge. Ihre Ängste sind keine Berater, aber Sie können Ihnen helfen, sich zu entwickeln und zu wachsen.

Der Mittelfinger hilft Ihnen, Ihre Wut loszuwerden. Vergegenwärtigen Sie sich dabei, über wen Sie sich ärgern und was Sie wütend macht und lassen Sie diese Wut ziehen.

Weiter geht es zum Ringfinger. Worüber sind Sie traurig? Vermissen Sie einen guten Freund oder haben Sie in letzter Zeit eine Enttäuschung erlebt? Gehen Sie dem Gefühl nach, bevor Sie es gelassen loslassen können. Jede ent-Täuschung lässt uns klarer sehen, Sie müssen keine Bitterkeit daraus behalten. Jedes Vermissen zeigt uns unsere Fähigkeit zu Lieben und tiefe Verbindungen zu anderen Menschen einzugehen.

kleiner Finger haltenMit dem kleinen Finger kommen Sie ganz bei sich selbst an. Sie brauchen keine Verstellung. Sie müssen nicht so tun als ob. Sie können ganz Sie selbst sein, Ihren Weg gehen, Ihre Träume verwirklichen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Wo haben Sie sich in letzter Zeit verstellt? Es geht nicht darum, das zu bewerten, sondern es sich vor Augen zu führen, dann wird es in Zukunft leichter authentisch zu bleiben.

Das kann sich anfühlen, wie wenn ein kräftiger Herbstwind alles mit sich fortreist. In der Ruhe nach dem Sturm können Sie die Klarheit genießen und die Gelassenheit, die sich ausbreitet, wie ein wärmendes Feuer.

Gefühlsstürme
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